| Der Zweite Weltkrieg und die Aufteilung Deutschlands hat das Langstrecke Eisenbahnnetz, das einmal in ganz Europa berühmt war, weitgehend zerstört. Die Entwicklung Berlins in den nächsten Jahren wird davon abhängen, wie der Umfangszunahme der Passagiere bewältigt werden wird. Um diese neuen Verkehrszustände entgegen zu kommen, bauen die Bundesrepublik, der Land Berlin und die Deutsche Bahn einen Zentralen Bahnhof, der im Jahre 2006 fertig sein wird. Der neue Bahnhof, zurzeit das größte Bahnbauwerk Europas, wird zum ersten Mal eine Nord-Süd-Verbindung durch die Stadt schaffen. Dadurch werden zahlreiche Probleme des ehemaligen Bahnterminus-Systems überwunden werden. Es wird auch eine zusätzliche Ost-West Verbindung durch die S-Bahn-Überführung geben. Der neue Bahnhof, als Anschlussstelle der zwei Hauptachsen des Verkehrs, wird zum größten Bahnhof der Stadt werden. Es werden bis zu 240 000 Passagiere pro Tag erwartet.
Bis dann werden die Hauptbahnhöfe weiterhin in Betrieb bleiben: der Bahnhof Zoologischer Garten (Zoo) in Hardenbergplatz, der Ostbahnhof in Strasseder Pariser Kommune, Lichtenberg , Wannsee, Spandau und Schönefeld.
All diese Bahnhöfe sind zum öffentlichen Verkehrsnetz (BVG-U-Bahn und S-Bahnnetz) verbunden.
Der Bahnhof Zoo ist der wichtigsten Ankunftspunkt aus dem Westen, Hamburg und Amsterdam inkludiert. Sie werden in Lichtenberg (Ost-Berlin) ankommen, wenn sie aus dem Osten kommen, wie zum Beispiel aus Wien, Prag oder Budapest.
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