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SCHLOSS CHARLOTTENBURG


Schloss Charlottenburg
Das Schloss Charlottenburg wurde 1695 – 99 als Sommerwohnsitz für Sophie Charlotte gebaut. Es ist das größte und schönste Schloss in Berlin. 1701 nach der Krönung von König Friedrich I. wurde es von Eosander von Göthe nach dem Architekturstil vom Versailler Schloss ausgebreitet. Der Ostflügel von Frederick dem Großen wurde zwischen 1740 und 1746 hinzugefügt. Während des Zweiten Weltkrieges wurde das Schloss von Bomben beschädigt und . während der Fünfziger rekonstruiert. Interessant sind die herrliche Eichengalerie, eine Galerie dekoriert mit Ölgemälden, das Porzellan-Kabinett mit seiner Sammlung von Chinesischem und Japanischem Porzellan, die kleine Schlosskapelle, der Weiße Saal, die Goldene Galerie im Rokoko Stil und die Galerie der Romantik mit einer Sammlung von Werken der Deutschen Romantik. Hier können Sie den Schimmer der Berliner Barockepoche entdecken.
SCHLOSSGARTEN

Die Gärten um das Schloss Charlottenburg sind ein berühmtes Ziel für erholsame Nachmittage. Ursprünglich war der Park im Französischen Barock- Stil ausgelegt. Im 18. und 19. Jh. wurde der Park zu einem großen Landschaftsgarten. Nach dem Krieg wurde es rekonstruiert und ein kleiner Teil wurde im Französischen Stil ausgelegt. Im Park gibt es ein Mausoleum, ein Pavillon und ein Belvedere, welches ein Porzellanmuseum beherbergt. Das Mausoleum enthält ein Sarkophag von Kaiser Friedrich Wilhelm II.
SAMMLUNG BERGGRUEN

Die Sammlung Berggruen enthält die geschmackvolle Sammlung des Kunstliebhabers Heinz Berggruen, der in Berlin geboren ist. Nachdem er seine Sammlung in der Nationalgalerie in London für fünf Jahre ausgestellt hat, entschloss er sich, in Berlin auszustellen. Das Museum wurde 1996 im Western Stueler Gebäude eröffnet. Ölgemälde, Skulpturen und verschiedene Werke auf Papier werden auf drei Stockwerke unter dem Titel "Picasso und seine Zeit" gezeigt. Die Sammlung besteht aus mehr als 100 Werke von Picasso, 60 Werke von Paul Klee, Gemälde von anderen Künstlern dieser Zeit und Skulpturen von Alberto Giacometti.
ÄGYPTISCHES MUSEUM

Das Ägyptische Museum öffnete 1996 im westlichen Teil des Gebäudes. Es beherbergt eine der weltwichtigsten Sammlungen Alter Ägyptischer Kunst, welche Statuen, Einschnitzungen und monumentale Stücke ägyptischer Architektur enthält. Interessant ist die farbliche Büste der Königin Nefertiti von circa 1360 v. Chr.. und die 1912 entdeckt wurde. Das wichtigste Werk der späten Periode ist der "Berliner Grüne Kopf", ein geschnitzter Kopf aus grünem Stein vom 4. Jh. v. Chr. Doch die größte Attraktion ist die bezaubernde Sammlung archäologischer Ausgrabungen von Richard Lepsius und Ludwig Borchardt in Tell el-Amarna.
TECHNISCHE UNIVERSITÄT

Die Technische Universität, offiziell Technische Hochschule Berlin (TUB) genannt, liegt östlich vom Ernst-Reuter-Platz entlang der Straße des 17. Juni. Sie wurde 1879 nach der Wiedervereinigung der Militärsschule und der Bauakademie gebaut. Die Universität hat 5 verschiedene Abteilungen gelegen in einem Neo-Renaissance-Gebäude und entworfen von Richard Lucae, Friedrich Hitzig und Julius Raschdorff. Während des Zweiten Weltkrieges wurde der vordere Flügel beschädigt und als flachen Block wieder hergestellt.
DEUTSCHE OPER

Die Deutsche Oper enthält eine Opernkompanie und das Berliner Staatsballett. Die Geschichte des Opernhauses geht zurück zum Deutschen Opernhaus in Charlottenburg, welches 1911 gebaut wurde. 1925 wurde sie in Städtische Oper umbenannt, bis Joseph Goebbels den Namen umänderte in Deutsches Opernhaus. Nach der Zerstörung während des Krieges wurde das Gebäude wieder hergestellt und 1961 beendet. Die erste Opera, die im Theater nach der Wiedereröffnung vorgeführt wurde, war Mozarts Don Giovanni. Heute enthält das Repertoire jede Art von Musik aus verschiedenen Perioden, von berühmten italienischen Opera, Mozart, Wagner und Saint Saens. Während der Wartezeit können Sie die Ausstellung bewundern, die gewöhnlich im Foyer gezeigt wird.
 
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