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HACKESCHE HÖFE

Hackesche Höfe |
Das Komplex "Hackesche Höfe" besteht aus 8 zusammenhängenden Höfen umgeben von großen und hübschen Gebäuden. Es ist eine Mischung aus Büros, Werkstätten, Fabriken und Apartments. Die Hackeschen Höfe wurden nach ihrer Beschädigung während des Zweiten Weltkrieges restauriert. Der erste Hof (Endellsche Hof)

Hackesche Höfe |
wurde vom Jugendstil-Künstler und Architekten August Endell entworfen und enthält das "Chamäleon" Kabarett-Theater, ein Kino, verschiedene Bars und Restaurants. Im zweiten Hof (Theaterhof) befindet sich das Hackesche Hof Theater und viele Architektenbüros. In den übrigen Höfen befinden sich kleinere Geschäfte und Galerien. In der Gegend um die Höfe finden Sie unzählige Bars, Restaurants und Clubs. |
SOPHIENSTRASSE
Die Sophienstraße war ursprünglich die Hauptstraße der Spandauer Vorstadt. Sie wurde während der Achtziger-Jahre rekonstruiert. Heute beherbergen diese charmantvollen neo-klassischen Gebäude des 18. Jh. verschiedene Kunst- und Handwerkstätten, Bars, ungewöhnliche Boutiquen und interessante Kunstgalerien. Ein Gebäude ist besonders interessant, das Gebäude an der Nummer 18: es wurde 1852 aufgerichtet und die Terrakotta Doppeltüröffnung ist aus der Zeit der umfassenden Restaurierung durch Joseph Franckel und Theodor Kampfmeyer 1904. Die Haupttür des Hauses an der Nummer 21 führt in eine lange Reihe von Innenhöfen. |
NEUE SYNAGOGE
Das Gebäude der Neuen Synagoge wurde 1866 vom Architekten Eduard Knoblauch gebaut und mit einer goldenen Kuppel gekrönt. 1938 wurde die Synagoge während der Kristallnacht teilweise zerstört. Das Gebäude wurde von den Bombardierungen 1943 stark beschädigt und 1958 wurde die Hauptkammer zerstört. Die Rekonstruktion begann 1988 und wurde 1995 beendet. Es beherbergt das Centrum Judaicum und Ausstellungen, wie z. B. die permanente Ausstellung "Die Neue Synagoge 1866-1995", die die Geschichte der Synagoge und des Jüdischen Lebens in Berlin zeigt. |
MUSEUM FÜR NATURKUNDE
Das Museum für Naturkunde in Berlin ist eines der größten der Welt. Die Sammlung enthält mehr als 60 Millionen Ausstellungen. Das altmodische Neo-Renaissance-Gebäude wurde zwischen 1883 und 1889 konstruiert. Das Museum beherbergt das weltgrößte originale Dinosaurierskelett, welches 23 m lang und 12 m hoch ist, und 1909 in Tansania entdeckt wurde. Außerdem finden Sie Sammlungen farbvoller Muscheln und Schmetterlinge, gestopfte Vögel, Säugetiere, Mineralien und Meteoriten. |
JÜDISCHER FRIEDHOF
Dieser kleine Jüdische Friedhof, vom Jahre 1827 (der älteste Grabstein ist vom 14. Jh.) ist Berlins zweitgrößte Jüdische Friedhof nach dem Jüdischen Friedhof Weißensee. Hier sind viele Sarge prominenter Berliner, der Maler Max Liebermann und der Komponist und Musikdirektor der Staatsoper Unter den Linden. Die gelassene Atmosphäre mit den großen Bäumen zieht viele Besucher an. |
| GEDENKSTÄTTE BERLINER MAUER
Zwischen 1961 und 1989 trennte die Berliner Mauer Deutschland in Ost und West. Entlang der Mauer verlief die "Todeszone", ein Gebiet, welches von bewaffneten Wachmännern und gefährlichen Hunden kontrolliert wurde. Dort gab es ebenfalls 293 Wachtürme und 57 Bunkern und Alarme. Am 9. November 1989 fiel die Mauer mit der Hilfe eines sowjetischen Führers. Doch die Demontierung der Mauer war sehr hart und brauchte sehr viel Zeit. Die Gedenkstätte Berlin ist das einzige originale Stück der Berliner Mauer. Die meisten Bewohner neben dem Denkmal möchten keine Erinnerung an die Deutsche Trennung gegenüber ihrer Wohnhäuser. Ein Dokumentationszentrum zeigt die Geschichte der Mauer und der Teilung Deutschlands. Sie können sogar Radioberichte und Augenzeugenberichte vom Osten und Westen hören, die vom Bau der Mauer berichten. Ebenfalls Teil des Denkmals ist die Aussöhnungskirche, die 2000 gebaut wurde, um die 1985 von den Kommunisten zerstörte Kirche zu ersetzen. |
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